| Tipps zum Rollerkauf |
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Beim Scooter-Kauf ist die Qual der Wahl vorprogrammiert, denn Roller ist nicht gleich Roller. Die Angebotspalette reicht vom einfachen 50er Stadtflitzer bis hin zum langstreckentauglichen Moto-Roller mit bis zu 839 cm3 Hubraum. Hier in Kurzforn die wichtigsten Scootertypen und deren Einsatzbereiche. Roller sind aus dem Strassenbild nicht mehr weg zu denken! Ihre aktuelle Triumphfahrt begann mit der Einführung des Elektrostarters, des Automatikgetriebes, des Helmstaufachs und der Design-Frischzellenkur. Die Vorteile der flinken Flitzer sind bekannt: Günstig in Anschaffung und Unterhalt, verbrauchsarm, im Vergleich zum Auto platzsparend, für zwei Personen geeignet und einfach zu bedienen. In den späten Achziger Jahren noch als simples Alltags-Nutzfahrzeug im Einsatz, mutierte der Roller im Laufe der letzten Jahre zum Allround-Freizeit-Nutz-Mobil mit hohem Spassfaktor und jugendlichem Image. Den Wunsch nach mehr Leistung befriedigten die Hersteller durch die Lancierung von hubraumstärkeren Scootern, die die bekannten Vorteile des Rollers mit Motorrad-Attributen verbinden. Höhepunkt der Entwicklung sind die neusten Gross-Roller mit Hubräumen zwischen 400 und 839 cm3. Sie erfüllen in Bezug auf Leistung, Fahrkomfort und Sicherheit höchste Ansprüche. In den folgenden Abschnitten werden die einzelnen Rollerklassen vorgestellt: Sie führen die Zulassungs-Hitparade an, eine Trendwende ist nicht abzusehen. Der Erfolg der kleinen, auf 45 km/h Höchstgeschwindigkeit limitierten Scooter kommt nicht von ungefähr: sie sind wendig, verbrauchsarm, für zwei Personen zugelassen, ab 16 Jahren fahrbar, benötigen wenig Parkfläche und erfreuen das Auge mit tollem Look. Sie stehen in vielen Familien als Zweit- oder Drittfahrzeuge im Einsatz.
Tipp: Für Leute ohne Langstrecken-Ambitionen, die ein günstiges, praktisches, bedienungsfreundliches Fahrzeug für Alltag und Freizeit benötigen. Sie sind die «Klassiker» unter den Scootern, sozusagen die Nachfahren der Rollermania aus den fünfziger Jahren. Kräftig und komfortabel genug, um damit auch mal einen 50 oder 100 km-Ausflug zu wagen, sparsam, praktisch, und in Bezug auf Handling und Bedienbarkeit mit den 50ern verwandt. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 90 bis 110 km/h sind sie vom Gesetz her zwar autobahnkonform, doch das Fahrvergnügen endet auf der Schnellstrasse allzu oft im verlängerten Windschatten von Lastwagen. Scheibenbremsen, sichere Fahreigenschaften, Komplettausrüstung und hoher Qualitätsstandard sind Garanten für eine lang anhaltende und sorgenfreie Beziehung zwischen Fahrer und Roller.
Tipp: Für FahrerInnen, die mehr Leistung und Komfort als bei einem 50er Roller wünschen, trotzdem nicht auf günstigen Unterhalt und hohe Zuverlässigkeit verzichten wollen und die Möglichkeit des grösseren Einsatzbereichs nutzen möchten. Als Ende der Achziger Jahre der erste 250er Roller präsentiert wurde, ging ein Raunen durch den Blätterwald. Üppige Fahrleistungen, bis anhin nicht gekannter Komfort, grosszügige Platzverhältnisse auch für Sozius/Sozia. Heute präsentieren sich die mit 180 bis 250 cm3 Hubraum operierenden Roller als gehobene Mittelklasse, elegant und topausgerüstet. Ihre Triebwerke ermöglichen nicht nur leichtfüssiges Rollen auf der Landstrasse, sondern problemlos auch Überholvorgänge und zügiges Vorankommen am Berg.
Tipp: Schönwetter-Alternative für Autofahrer, die auch grössere Distanzen mit dem Zweirad zurücklegen möchten, aber nicht aufs Motorrad steigen wollen. Sie setzen neue Superlativen: die für Rollerverhältnisse bärenstarken Gross-Roller mit 400 bis 839 cm3 Hubraum vereinen die Scooter-Attribute Komfort, Wetterschutz und Automatikgetriebe mit den Fahrleistungen und dem Sicherheitsstandard potenter Mittelklasse-Motorräder. Dank Vollverschalung und flüssigkeitsgekühlten Zweizylinder-Motoren sind sie extrem leise und vibrationsarm, so dass auch lange Touren entspanntes, komfortables Reisen bedeuten. Ob Pässefahrt, Landstrasseneinsatz oder Autobahntrip, an Motorenleistung fehlt es nie, im Gegenteil. Souveränität ist die Stärke der Big-Scooter, die allerdings auch ihren Preis hat.
Tipp: Für Roller-Gourmets, die das Motorradfeeling in seiner sanftesten Art erfahren möchten und höchste Ansprüche an Bedienungskomfort und Alltagstauglichkeit stellen. |
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